Die „Bierbrauerei zur Sonne“
Mit der Bewilligung der Brauereigerechtigkeit für das „Haus zur Sonne“ im April des Jahre 1795 wurde der Grundstein für 200 Jahre erfolgreiche Konstanzer Brautradition gelegt.
1872 erwarb der aus Mengen in Hohenzollern stammende Karl Ruppaner die Brauerei im Stadtzentrum an der Hussenstraße. Die Familie Ruppaner war seit 1651 in Mengen ansässig und betrieb dort die Brauerei und das Wirtshaus „Zum roten Ochsen“.
1775 wurde Andreas Ruppaner dort in das Zunftbuch der Brauer als Meister eingetragen. Karl Ruppaner, der an der königlich landwirtschaftlichen Akademie in Weihenstephan ein Brauerstudium absolvierte, verstand es, unter Einsatz neuer Technik die Stellung der damaligen „Bierbrauerei zur Sonne“ zum führenden Brauereibetrieb in Konstanz auszubauen.

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Ruppaner Belegschaft um 1900

Die vierte Generation
Ende der achtziger Jahre zogen sich die „Gebrüder Ruppaner“ aus dem aktiven Geschäftsleben zurück und übergaben die Geschäftsleitung an Karl-Bernhard Ruppaner und Dr. Hans Ruppaners Tochter Andrea und dessen Schwiegersohn Wolfgang Scheidtweiler.

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Die Brauerei heute

Somit behauptet sich die Ruppaner Brauerei in der 4. Generation als zukunftsorientierte und unabhängige mittelständische Privatbrauerei. Die Weiterführung der Konstanzer Brautradition sowie laufende Investitionen bilden die Grundlage für den Erfolg als mittelständische Familienbrauerei.

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Um 1930, 1 Liter Steinkrug